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WALDBRANDGEFAHR

Die Wälder in der Oberförsterei Nowa Sól gehören zu der 1., d.h. höchsten Kategorie der Brandgefahrskala. Mit der Waldbrandgefahr haben wir dann zu tun, wenn Bedingungen vorkommen, welche unkontrollierten Brennvorgang ermöglichen und einen Löscheinsatz erfordern.

Die Hauptursache eines Waldbrands ist unvorsichtiger Umgang mit Feuerquellen, Brandstiftung und Brände aus anderen Gebieten außer dem Wald. Die Gefahr der Brandentstehung ist  im Sommer und Herbst mit der immer größerer Touristenzahl und Bevölkerung aus Nachbarortschaften beim  Pilz- und Beerensammeln im Wald verbunden.  Vom Brand sind dann die an den meistbenutzten Waldwegen und -straßen gelegenen Baumbestände bedroht. Der rege Verkehr auf den Landstraßen steigert die Brandgefahr. 

 

Wichtigste Bedeutung bei Einschätzung der Brandgefahr haben:

●      Niederschlag,

●      Windgeschwindigkeit,

●      Sonnenstrahlung,

●      Lufttemperatur

  • Luftfeuchtigkeit.

Auf Grund von Waldstreufeuchtigkeit, Luftfeuchtigkeit und Niederschlagmenge bestimmen die Forstwirte die Waldbrandgefahr.

 

Wir unterscheiden folgende Stufen der Waldbrandgefahr:

●      0 keine Gefahr,

●      I niedrige Gefahr,

●      II große Gefahr,

●      III höchste Gefahr.

Der Forstdirektor ist befugt, für einen bestimmten Zeitraum die Sperrung von Wäldern  einzuführen, wenn große Waldbrandgefahr bestünde (nach der 5-tägigen Frist, falls Waldstreufeuchtigkeit um 9.00 Uhr unter 10% lag).